Wer eine Pflegestelle übernimmt, weiß: Man kann vieles vorbereiten – aber planen kann man längst nicht alles. 😄
Als unsere vier kleinen Tigerchen in ihrer Pflegestelle einzogen, war erst einmal alles neu. Neue Menschen, neue Geräusche, neue Gerüche und eine völlig unbekannte Umgebung. Da ist es ganz normal, dass man sich zunächst einen sicheren Rückzugsort sucht.
Kuschelhöhle? Körbchen? Karton?
Viel zu gewöhnlich.
Unsere vier Tigerchen hatten eine deutlich kreativere Idee: das Klavier. 🎹
Dort hatten sie offenbar das perfekte Versteck gefunden – sicher, gemütlich und aus Katzensicht vermutlich vollkommen logisch. Für die Pflegestelle bedeutete das dagegen erst einmal die spannende Frage: Wo um alles in der Welt sind eigentlich die Katzen? 😂
Genau solche Geschichten gehören zum Alltag einer Pflegestelle dazu. Manche Tiere kommen an und erobern innerhalb weniger Minuten das Sofa. Andere brauchen Zeit, Ruhe und einen Ort, von dem aus sie ihre neue Welt zunächst ganz vorsichtig beobachten können.
Und Stück für Stück siegt dann die Neugier. Aus vorsichtigen Blicken werden kleine Erkundungstouren, aus Verstecken werden Lieblingsplätze – und irgendwann sitzen vier Tigerchen gemeinsam am Fenster und schauen, was draußen so los ist. 💚
Pflegestelle bedeutet eben nicht nur kuscheln. Es bedeutet auch, einem Tier die Zeit und Sicherheit zu geben, die es braucht, um anzukommen.
Und manchmal bedeutet es offenbar auch, vor der Benutzung des Klaviers sicherheitshalber einmal nachzuzählen, ob wirklich alle vier Katzen da sind. 😄🐾







